Über die Bundesinitiative

Noch immer stehen weitaus weniger Frauen als Männer im Arbeitsleben: Im Jahresdurchschnitt 2009 waren in Deutschland  65,1 Prozent der Frauen im Alter zwischen 15 und 64 Jahren erwerbstätig. Bei den gleichaltrigen Männern lag der Anteil bei 75,3 Prozent (Mikrozensus 2009). Gleichzeitig haben Frauen einen um 23 Prozent niedrigeren Durchschnittslohn als Männer (Statistisches Bundesamt). Sie stellen den größten Anteil der Teilzeitbeschäftigten, viele arbeiten in Mini-Jobs. In Führungspositionen und Aufsichtsräten sind sie bisher unterrepräsentiert. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und dem sich abzeichnenden Fachkräftebedarf gewinnt die Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft eine besondere Bedeutung.

Im Rahmen der Bundesinitiative "Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales werden die Sozialpartner unterstützt, durch spezifische Maßnahmen die Beschäftigungssituation von Frauen in der Wirtschaft zu verbessern. Das Programm wurde gemeinsam mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) entwickelt.

Im Rahmen der Bundesinitiative werden Zuwendungen zur Förderung von Projekten gewährt. Das Programm wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert. Für die gesamte Förderperiode, die von 2007 bis 2013 läuft, stehen ESF- und Bundesmittel in Höhe von insgesamt rund 71,9 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Eckpunkte der Initiative sind in der ESF-Richtlinie zur Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft enthalten.















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